Mobile Praxis für Tierphysiotherapie Bettina Borsdorf Termine: Montag-Sonntag 10-20 Uhr unter 0151-55378513 Aktive Bewegungsübungen Diese sehr variantenreichen Übungen werden mit Tieren durchgeführt, die sich selbstständig bewegen und aktive Muskelarbeit leisten können. In der Rehabilitationsphase, z.B. nach Operationen ist es notwendig, die durch Immobilität zurückgebildete Muskulatur wieder aufzubauen und die gestörte Koordination zu schulen. Neben diesen physischen Effekten steigern aktive Bewegungsübungen aber auch das Selbstvertrauen des Tieres und bewirken eine Abnahme der Angst vor bewegungsinduzierten Schmerzen. Aktive Bewegungsübungen sind hilfreich bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Lunge und der Bronchien, bei Herz-Kreislauf-Problemen und sie dienen auch der Erhaltung der Mobilität bei älteren Tieren. Einige dieser Übungen können auch Sie als Patientenhalter mit ihrem Tier durchführen, nachdem Sie von mir in die richtige Technik eingeführt wurden.  Propriozeptives Training: Sog. „Propriozeptoren“ nehmen in Zusammenarbeit mit dem zentralen Nervensystem die aktuelle Stellung und Bewegung des Körpers in seiner Umgebung wahr und korrigieren diese  bei einem auftretenden Ungleichgewicht. Nach Operationen, Verletzungen oder längerer Ruhigstellung ist häufig ein Teil dieser „Stellungsmelder“ inaktiv oder funktioniert nur noch eingeschränkt. Um Verletzungen zu vermeiden, müssen die propriozeptiven Fähigkeiten vor der Aufnahme jeglichen Muskelaufbautrainings wieder verbessert werden. Parcoursarbeit: Das Tier muß verschiedene Hindernisse überwinden oder umgehen. Neben Muskelaufbau und Förderung der Gelenkmobilität und Koordination sind die verschiedenen Parcoursvarianten auch eine Herausforderung an die geistigen und körperlichen Fähigkeiten alter Tiere. Balancieren: Hier wird das Gleichgewicht trainiert Taktiles sensomotorisches Training: Dabei wird durch die Verwendung einer elastischen Bandage die Körper- und Bewegungswahrnehmung geschult Ausdauertraining Das Tier wird länger andauernd im Schritt oder Trab bewegt. Isometrische Übungen Ziel dieser Übungen ist der Muskelaufbau bei Tieren, die selbst keine aktiven Bewegungsübungen durchführen können, weil sie z.B. unter Lähmungen oder Schmerzen leiden oder sich aufgrund einer Erkrankung noch nicht selbst aktiv bewegen dürfen. Der Muskelaufbau erfolgt hier durch sanfte Druck- (Therapeut) und Gegendruck- (Tier) Übungen.  Mattentraining Durch gezielte Übungen auf weichen Schaumstoffmatten lassen sich sowohl die Muskulatur als auch die Koordination trainieren. Übungen mit dem Theraband Das Tier bewegt sich mit einem um eine Gliedmaße angelegten Theraband. Das Band dient als Widerstand gegen die Bewegung, so dass der Patient mehr Muskelkraft aufbieten muss, um die Bewegung fortzuführen. Mit diesen Übungen werden spezielle  Muskelgruppen der Extremitäten gekräftigt. Schwimmen Beim Schwimmen kräftigt das Tier seine Muskulatur, ohne dabei seine Gelenke mit dem Körpergewicht zu belasten. Da alle vier Gliedmaßen gleichmäßig gegen den Wasserwiderstand arbeiten, können auch unphysiologische Bewegungsmuster wieder abtrainiert werden.